Glossar

CVS

Die Abkürzung von „Concurrent Versions System“. CVS ist ein System zur Versionskontrolle von hierarchischen Quellensammlungen mit Stärken im Bereich von Textformaten. Es verwaltet Quellverzeichnisse, die die Hauptkopien der versionskontrollierten Dateien enthalten, durch Kopieren einzelner Revisionen in ein privates Verzeichnis des Entwicklers und Speicherung der daran erfolgten Änderungen. Dieses System wird zur Sammlung und Verwaltung der GNOME-Quellen an einem zentralen Ort eingesetzt.

I18N

Die Abkürzung von „Internationalisation“: Der erste und letzte Buchstabe des Wortes und achtzehn weitere Buchstaben dazwischen. Internationalisierung ist der Prozess zur Sicherstellung der Lokalisierbarkeit eines Programms.

L10N

Die Abkürzung von „Localisation“: Der erste und letzte Buchstabe des Wortes und zehn weitere Buchstaben dazwischen. Lokalisierung ist der Prozess zur landesspezifischen Anpassung von Programmen. Er beinhaltet außer der Übersetzung von Zeichenketten auch die Anpassung von Messgrößen, Währungen, Zahlendarstellungen und anderen landesspezifischen Regeln auf die jeweiligen Normen.

Locale

Eine Locale ist ein Sammlung aus Sprache und kulturellen Regeln. Sie betrifft Mitteilungen in der Ausgabe von Programmen, verschiedene Zeichensätze, Messgrößen, Zahlenformate und ähnliches. Ein Programm muss seine Locale ermitteln können, um mit verschiedenen Sprachen und Regeln umzugehen. Die Zusammensetzung des Namens einer Locale ist im Abschnitt Sprachkennung beschrieben. Dieser Name wird üblicherweise Umgebungsvariablen wie LANG, LC_CTYPE, LC_COLLATE, LC_TIME, LC_NUMERIC, LC_MONETARY und LC_MESSAGES zugeordnet. Nähere Informationen finden Sie auch unter man 1 locale und man 7 locale.